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APV Graz

Aktivitäten 2000
Schnapsbrennen
17. Jänner 2000

Es trauten die Leute ihren Augen kaum,
als sie morgens sahen am Baum
vier die man kennt als die Studenten
unter dem Beisein des Assistenten.
Es galt zu pflücken schöne Beeren
um unseren Professor zu verehren.
Keine Gefahr war uns zu klein
und sollte es das letzte sein
was wir in unserem Leben tun
- keine Zeit sich auszuruh'n!-
So stiegen wir in der Bäume Wipfel,
klammerten uns an jedem Zipfel.
Bei einer kleinen feinen Jause
machten wir die erste Pause.
Es galt die Beeren sehr gewissenhaft
zu befreien von ihrem störenden Schaft.
Des Kenners Blick weiß doch gewiß
was für 'nen guten Schnaps das Beste is'.

Beere um Beere wurde sortiert,
jede aufs genaueste kontrolliert.
So füllten sich die Töpfe stetig,
es waren viele Leute tätig.
Es galt zu halten - man weiß es schon
größtmögliche Präzision.
Man freute sich darüber,
daß das Pflücken war vorüber.
Nun mußte man mit geschickten Fuß
die Beeren zermalmen zu einem Mus.
Hinein damit, was für ein Spaß
in ein großes, grünes Faß.
Hinein gehüpft mit ein Platsch,
in den nassen Beerengatsch.
Nun sollte dieser Brei aus Beeren
ein gute Zeitlang tüchtig gären.
So zogen die Tage in das Land
der Brei muß werden zu einem Brand.

Der Meister nun und das Gerät
zum Brennen sogleich bereit steht.
Heißer Ofen, kühles Naß
ja da macht das Brennen Spaß.
Über dieser Feuerstelle
entsteht die edle Freudenquelle.
So galt zu warten sehr gespannt
bis daraus wird ein edler Brand.
Tropfen um Tropfen die Flasche voll macht,
des Brenners Herz vor Entzücken lacht.
Die geschulte Nase sogleich feststellt
ob der Gaumen diesem standhält.
Nicht zu trüb sondern schön rein,
so muß der Schnaps wohl richtig sein.
Ein letzter Test, dann wird es klar,
dieser Schnaps ist wunderbar.

Es bleibt nur noch die Hoffnung über,
daß unser Prof. sich freut darüber.


PROST!

 



Autor: Leto


 
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